Die Ärzte gaben Matthias Vernaldi nur 25 Jahre. Er leidet seit seiner Geburt an Muskelschwund und ist fast vollständig gelähmt. Heute ist er 57 – und wohnt in seiner eigenen Wohnung, betreut von acht Helfern. Trotz all der Einschränkungen ist er politisch aktiv und setzt sich für die Rechte von Behinderten ein. In der DDR aufgewachsen, merkte er schon früh, dass es für Menschen wie ihn in der Mitte der Gesellschaft eigentlich keinen Platz gibt. Aber Vernaldi will mit machen. Heute Abend lädt er Freunde und Nachbarn zu sich nach Hause eingeladen, zu Live-Musik und Häppchen. Doch muss die Feier erst vorbereitet werden: Viel zu tun für Vernaldi – und seinen Assistenten Keule.

Ein Film von Max Dinkelaker und Gesa Steeger.